Erste Mannschaft

Rubigen weiterhin erfolgreich

 

EHC Rubigen vs. EHC Mirchel 4:3 nach Penalty

Anfangs Februar, in der Schweiz herrscht sibirische Kälte. Und die 3. Liga-Saison geht dem Ende zu. Gegen Mirchel spielte der EHC Rubigen sein letztes Heimspiel der Saison 2011/2012. Dank der Eishalle Sagibach konnte trotz der erwähnten eisigen Kälte bei angenehmen Temperaturen Eishockey gespielt werden. Vielleicht war es den Herren des EHC Rubigen aber doch etwas zu kalt, hatten sie doch viele gute Chancen, scheiterten jedoch im Abschluss. Somit verpassten sie, dem EHC Mirchel den Wind aus den Segeln zu nehmen und das Spiel früh zu seinen Gunsten zu gestalten. Das Spiel plätscherte so dahin und auf einmal waren zwei Drittel gespielt und Mirchel führte mit 2:1. In Anbetracht des Spielverlaufs eigentlich unnötig aus Sicht des EHC Rubigen. Aber eben, wer die Tore nicht macht…

Rubigen konnte sich einmal mehr bei ihrem stark aufspielenden Torhüter Matthias Stalder bedanken, dass sie die Hoffnung auf einen Punktgewinn nicht aufgeben mussten. Immer wieder brachte der Rubiger Schlussmann die Emmentaler zur Verzweiflung. Seine Paraden brachten den nötigen Ruck durch die Mannschaft von Coach Michael Wüthrich und Rubigen konnte durch hartnäckiges Auftreten den 1:3-Rückstand wettmachen und holte sich den ersten Punkt in diesem Spiel. Die 5-minütige Verlängerung brachte keinen Sieger hervor, das Penaltyschiessen musste entscheiden. Rubigen hatte die vorangegangenen drei Verlängerungen in dieser Saison allesamt für sich entscheiden können. Mit ihrem starken Torhüter im Rücken waren die Rubiger auch für dieses Penaltyschiessen zuversichtlich. Und einmal mehr hielt der Rubiger Schlussmann allen Erwartungen stand und konnte alle 5 Versuche der Mirchler zu Nichte machen. Aber auch die Rubiger konnten nicht mit eiskalten Penaltyschützen aufwarten. Nur gerade ein Spieler konnte Mirchels Schlussmann bezwingen, aber das reichte zum Sieg und 2. Punkt. Tja, Penaltyschiessen ist eben auch in der dritten Liga eine Nerven- und Kopfsache…

 

Charaktersieg des EHC Rubigen

Bern Altstadt vs. EHC Rubigen 7:9

Mit einem starken Kollektiv hat der EHC Rubigen eine fantastische Reaktion auf die letzten durchzogenen Spiele gezeigt. Das scheinbar unschlagbare Altstadt Bern konnte in einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel mit 9 zu 7 bezwungen werden. Rubigen ging schon in der 1. Minute in Führung, konnte sich jedoch keine Minute über den Vorsprung freuen. Charakter zeigten die Mannen vor allem als sie den 2 zu 4 Rückstand wett machten.

Die läuferisch gross aufspielenden Stadtberner kurvten immer wieder brandgefährlich vor Rubigens Torhüter auf. Mit vehementem Kampf und cleverer Spielweise boten die Rubiger aber jederzeit Paroli. Sogar 2 Fünfminuten Strafen überstanden die Rubiger ohne grossen Schaden. Als die Berner 12 Minuten vor Ende des Spiel einmal mehr in Führung gingen, glaubten wohl nicht mehr viele des treuen Rubiger Anhangs auf der Tribüne an einen Punktgewinn der Rubiger, zumal die Rubiger nur noch mit zwei Linien spielen konnten nach dem zwei Akteure vorzeitig unter die Dusche mussten. Aber oha lätz, die Rubiger gaben nicht auf und brachten die Berner immer wieder arg in Bedrängnis und so kam es, dass 9 Minuten vor Schluss der Ausgleich und 4 Minuten später der Führungstreffer gelang. Mit geballter Kraft und Aufopferung konnte der Vorsprung über die Zeit gebracht werden und Rubigen gelang noch der Empty-Netter.

Dieser grandiose Sieg ist dem einheitlichen Auftreten der Aaretaler zu zuschreiben und brachte den vorübergehenden 3. Tabellenplatz. Wieder einmal trat der EHC Rubigen als eine Einheit auf, wo jeder für jeden kämpfte, sich nicht schonte und die nötige Freude im Spiel aufwies. Mit einer solchen Leistung braucht sich Rubigen vor keinem Gegner in dieser Gruppe zu fürchten.

 

Ein lethargisches Rubigen

EHC Rubigen vs. EHC Belp II

Der gestrige Abend war einer dieser Abende, wie sie der EHC Rubigen in dieser Saison (zu) oft erlebt. Das Spiel von Rubigens Mannen begann mit einer Topchance, aber einmal mehr, wollte die Scheibe den Weg ins Tor nicht finden. Rubigen musste dann auch durch das ganze Spiel mit viel Aufwand Torchancen kreieren, was den Aufwand und Ertrag in einem Missverhältnis erscheinen liess.

„Der Konjunktiv sei des Trainers Tod“, hat mal ein bekannter deutscher Fussball-Trainer gesagt. Und dennoch, hätte Rubigen in den ersten Minuten einige ihrer Chancen nutzen können, dann…

Belp dagegen hatte viele gute Chancen und konnte sich oft mit zu viel Zeit und Raum in Rubigens Drittel bewegen. Und sie machten eben die Tore. Wobei festgehalten werden muss, dass von den 9 Toren Belps keines wirklich schön herausgespielt wurde. Viel zu viel gab es von dem erneut starken Rubiger Schlussmann Stalder, ein Tohuwabohu, mit dem Ergebnis, dass die Scheibe irgendwie im Tor lag. Dagegen waren von den 4 Toren der Rubiger zwei sehr schön kombiniert und herausgespielt.

Das Duell Aaretal gegen Gürbetal ist in dieser Saison nun ausgeglichen. Im ersten Aufeinandertreffen waren die Rubiger besser, dagegen war das gestrige Spiel trotz des eindeutigen Resultats ausgeglichener. Belp konnte gestern im Kampf gegen den Abstieg einen für sie sehr wichtigen Sieg einfahren. Das Belp alles gegen den Abstieg tut, sieht man auch in der Mannschaftsaufstellung. So haben seit der Rückrunde einige namhafte Akteure ihren Rücktritt unterbrochen um das Zwöi von Belp zu verstärken. Zudem kann Belp als zweite Mannschaft auf Spieler der 1. Mannschaft aus der 2. Liga zurückgreifen. Rubigen dagegen hat kein Reservoir an Spielern. Zwar haben sie in den letzten Spielen immer mit einer beachtlichen Anzahl Spielern auftreten können, aber vielleicht ist genau das das Problem, dass einige Spieler mit drei Linien nicht auf Touren kommen (wollen).

Wie dem auch sei, Rubigen zeigte Moral, indem sie nach einem 1 zu 5 Rückstand mit drei Toren innert 4 Minuten das Spiel wieder offen gestalteten. In Dieser Phase wurden die Belper sichtlich nervös und was wäre gewesen, wenn… Da sind wir wieder beim Konjunktiv. Was man sicher sagen kann ist, dass das Glück den Rubigern im Moment etwas fehlt, neben vielen anderen Eigenschaften. Da wäre zum Beispiel der totale Einsatz, alles für die Mannschaft zu geben, der manchmal etwas zu wünschen übrig lässt. Auch die Einstellung einiger Spieler hat sicher noch Steigerungspotenzial.

Nun heisst es, vorwärts schauen und in den letzten drei Spielen zu punkten, so dass diese Saison einen versöhnlichen Abschluss findet.

 

Rubigen mit viel Chrampf zum Sieg in der Verlängerung

EHC Rubigen vs. Bern 96

In einem abwechslungsreichen und spannenden Spiel konnte der EHC Rubigen 2 Punkte gegen ein aufsässiges Bern 96 gewinnen. Die Stadtberner stehen in der Tabelle zwar an letzter Stelle, aber sie spielen ein schnelles und aggressives Spiel. Die Aaretaler dagegen traten gestern, wie schon in Biel gegen den EHC Meinisberg, nervös und unsicher auf. Das Spiel von Rubigen kennt im Moment fast nur einen Weg – der nach vorne. Die Rubiger Spieler verlassen sich zu oft auf ihren super Torhüter. Rubigen konnte wiederum auf drei ganze Blöcke zurückgreifen und konnte so das Tempo hoch  halten. Jedoch die Berner hielten dagegen und gaben auch nach 2-Tore-Rückstände nicht auf. Rubigen dagegen schaffte es nicht, den Sieg in 60 Minuten heim zufahren. Statt mit einem cleveren Spiel und auch mal mit einem unerlaubten Befreiungsschlag, die Angriffswalze der Berner in den letzten  7-8 Minuten zu stören, brachte sich Rubigen immer wieder selber arg in Bedrängnis. Zudem schwächte sich Rubigen mit Strafen in der Schlussphase selber. In der Verlängerung war es Thomas Aeschbacher, der mit einem schönen Sololauf den zweiten Punkt für Rubigen sichern konnte.

Rubigen zurück auf der Siegesstrasse

EHC Meinisberg vs. EHC Rubigen 1:3

Das erste Spiel im 2012 führte den EHC Rubigen in das Seeland nach Biel. Der EHC Meinisberg führt seine Heimspiele in der Eishalle Biel aus. Das war neu für den EHC Rubigen und mit Abstand der längste Anfahrtsweg, aber dafür ist es auch schön, einmal in einem ungewohnten Eisstadion zu spielen.

Als weiteres Novum darf man das breite Kader bezeichnen, worauf Rubigens Coach Michael Wüthrich zurückgreifen konnte. Seit sicher 4 Jahren konnte der EHC Rubigen nicht mehr drei komplette Blöcke, plus einen weiteren Spieler, auf das Matchblatt notieren. Die ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass zwei Spieler ihren Einstand bei Rubigen gegeben haben. Der Verteidiger Patric Menzi und der Stürmer Roland Schneider.

Nun zum Spiel gegen Meinisberg. Der Beginn zeigte sich Rubigen noch etwas im Weihnachts-Blues. Irgendwie kamen die Spieler immer einen Schritt zu spät und liessen die Seeländer zu viel Raum. So kam es, dass Meinisberg auch mit 1:0 in Führung gehen konnte. Rubigens Goalie Stalder liess sich in der nahem Ecke erwischen. Rubigen brauchte diesen Rückstand offenbar, denn danach wussten sie was geschlagen hatte. Und doch ging es bis zur 34. Minute, bis ihnen der verdiente Ausglich gelang. Überhaupt spielte sich das Spielgeschehen im Mitteldrittel hautsächlich vor dem Tor von Meinisberg ab. Rubigen drückte auch im Schlussabschnitt vehement auf des Gegners Tor. Doch die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. Dafür kam auch Meinisberg vermehrt zu Chancen und bei diesen wurde es jeweils brandgefährlich. Auch einmal mehr, konnten sich die Aaretaler auf ihren Schlussmann Stalder verlassen, welcher wie immer cool blieb und alles hielt.

Nach dem verdienten Führungstreffer hiess es für Rubigen konzentriert zu bleiben und hinten keine Fehler zu begeben. Nach dem 3:1 mussten die Rubiger noch eine heikle doppelte Unterzahl überstehen, bevor der sehr wichtige Sieg in einem attraktiven und sehr fairen Spiel eingefahren werden konnte.

 

Charaktertest nicht bestanden!

 

EHC Rubigen vs. EHC Konolfingen 3:8

 

Erfreulicherweise konnte Rubigens Coach Michael Wüthrich am heutigen Nachmittag auf 14 Feldspieler zurückgreifen. Man merkte, dass die Motivation in der Garderobe einen Schub erhalten hat. Zu Beginn des Spiels griff der Motivationsschub auch auf die Aktionen der Rubiger auf dem Eis über. Rubigen sah sich sehr schnell einem spiel-und laufstarken EHC Konolfingen gegenüber. So gingen die Emmentaler mit 1:0 in Führung. Rubigen konnte durch den Captain Marcel Born in der 5 Minute den Ausgleich erzielen, leider aus Rubiger Sicht, konnte Konolfingen keine 30 Sekunden später mit 2:1 in Führung gehen.

Das Mitteldrittel konnte Rubigen trotz der Übermacht der Konolfinger mit 1:1 unentschieden gestalten – auch dank Rubigens Rückhalt Matthias Stalder zwischen den Pfosten. Somit versprach das letzte Drittel doch grosse Spannung. Diese wurde auch bis in die 50. Minute aufrecht gehalten. Rubigens Goalie hielt in der Angriffsphase von Konolfingen sogar einen Penalty. Dann wurden die Rubiger auf eine Charakterprobe gestellt und diese haben sie leider nicht bestanden. Sie schafften es nicht einige harte aber vertretbare Schiedsrichterentscheidungen weg zustecken und liessen sich von den cleveren Emmentalern provozieren. Statt sich auf das Spiel zu konzentrieren, haderten die Aaretaler mit dem Schiedsrichterduo und sich selber. So kam es, dass Konolfingen zum Teil mit sehr schönem Kombinationspiel das Resultat bis auf 8:2 ausbauen konnte. Das dritte Tor der Rubiger war dann aber mehr als verdient, hatten sie doch im letzten Abschnitt je einen Pfosten- und Lattenschuss zu beklagen.

Fazit des Spiels: Der Sieg ist mit den 5 Toren Unterschied etwas zu hoch ausgefallen. Die Rubiger müssen zu ihren Wurzeln zurückkehren und einfach, ruhig und clever spielen. Und wenn sie es schaffen, alle Schiedsrichterentscheidungen zu akzeptieren dann verspricht dieses verjüngte Team einiges. Jetzt gilt es, über die Festtage gut, hart und konzentriert zu trainieren, hoffentlich mit vielen Spielern im Training!

 

Der Schreiber wünscht allen eine schöne Adventszeit und einen guten Rutsch ins 2012!

 

EHC Rubigen vs. EHC Mühlethurnen

In einem kampfbetonten aber fairen Sagibach-Derby, erleidet der EHC Rubigen eine 0:4 Niederlage gegen den EHC Mühlethurnen. Von Anfang an machten die Gürbetaler Druck auf das Gehäuse von Rubigens Torhüter Stalder. Rubigen dagegen hatten nur wenige Chancen aber diese waren eigentlich erfolgsversprechend. Leider verstanden die Stürmer es nicht, die optimale Abschlussposition zu finden oder zeigten sich zu umständlich, so dass Mühlethurnens Goalie einen relativ ruhigen Abend verbrachte. Das Mitteldrittel konnten die Rubiger mit einem 0:0 torlos beenden und das machte doch Hoffnung auf den letzten Abschnitt. Aber auch da waren die Mannen aus Rubigen zu kompliziert vor des Gegners Tor. So kam es wie befürchtet und Mühlethurnen erzielte noch die Tore drei und vier.

 

Nun geht es für Rubigen nächsten Sonntag gegen den EHC Konolfingen. Der Start in die Rückrunde findet an der ungewöhnlichen Spielzeit, 14.45 Uhr, statt.

 

Rubigen zurück auf der Siegesstrasse

EHC Rubigen vs. EHC Mirchel 5:4 n. V.

In einem etwas ruppigen und körperbetonten Spiel konnte sich der EHC Rubigen in der Verlängerung durchsetzen. Leider konnten die Aaretaler dreimal einen 2-Tore-Vorsprung nicht mit der nötigen Cleverness verwalten und mussten in der 55. Minute den nicht unverdienten Ausgleich der Emmentaler hinnehmen. So mussten die Rubiger das 2. Mal diese Saison in die Verlängerung. Die Überzahl in der Verlängerung konnten die Mannen von Coach Michael Wüthrich nicht ausnutzen. Und dennoch schaften Die Jungs das entscheidende Tor zu erzielen. Der unermüdliche Marcel Born erzielte 14 Sekunden vor Ende der Verlängerung das 5:4 aus Sicht der Rubiger.

 

Erneute Niederlage

Am Sonntagabend traf der EHC Rubigen auf den Aufsteiger Altstadt Bern. Auch für dieses Spiel konnte der Coach von Rubigen, Michael Wüthrich, nur auf 10 Feldspieler und Torhüter Stalder zurückgreifen. Dagegen bestand das Kader von Bern aus 16 Feldspieler plus zwei Torhüter.

Das Spiel begann ziemlich engagiert von beiden Seiten. So gelang dem EHC Rubigen im Powerplay prompt das 1:0. Auch nach dem Führungs-treffer drückte Rubigen weiter auf das Tor von Altstadt Bern. Trotz einiger hochkarätiger Chancen vermochten die Aaretaler aber nicht das Score zu erhöhen und mussten dagegen den Ausgleich und sogar die 2:1 Führung der Stadtberner entgegen nehmen.

Im Mitteldrittel konnte Rubigen mit den läuferisch und spielerisch stark auftretenden Berner nicht mehr ganz mithalten. Obwohl sich Rubigen immer wieder einige Chancen herausspielte, gelang ihnen kein Tor. Die Berner dagegen tauchten immer öfter brandgefährlich vor dem Rubiger Schlussmann auf. Je länger das Spiel dauerte, je mehr machte sich die Müdigkeit bei den Rubigern bemerkbar. Zudem kamen viele Strafen auf Seiten des Heimteams, so dass Rubigen über die meiste Zeit im 2. Drittel so wie praktisch das ganze Schlussdrittel mit nur drei Verteidigern durchspielen musste. Dazu kam, dass sich Hans Burri gleich zweimal heroisch in einen Schuss warf und sich dabei einen dicken Knöchel holte.

Im letzten Drittel versuchte Rubigen eine Kanterniederlage zu verhindern, was ihnen eigentlich auch gelang, trotzdem, dass die Berner mit zum Teil sehr schönem Zusammenspiel auf das Tor von Rubigen stürmte. Einen Latten-sowie Pfostenschuss von Rubigen zu Beginn des 3. Drittels hätte das Spiel evtl. noch etwas spannender machen können. Aber die Hypothek mit nur 9 Mann das Spiel zu beenden war schlussendlich zu hoch. Alles in Allem können die Rubiger mit diesen Voraussetzungen mit dem Spiel zufrieden sein.

Das nächste Spiel findet kommenden Sonntag in Worb gegen Mirchel II statt.

Niederlage im Cup

Der EHC Rubigen ist in der 2. Runde des Bernischen Kantonalcups ausgeschieden. Gegen die zweite Mannschaft vom EHC Zuchwil Regio gab es auswärts eine 3:5 Niederlage. Aufgrund des schmalen Kaders wäre ein Weiterkommen in die dritte Runde ein beachtlicher Erfolg gewesen. Nun können sich die Mannen von Coach Michael Wüthrich voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren.

 

Erzitterter Sieg

 

Spiele gegen Belp waren in der Vergangenheit immer mit viel Brisanz behaftet gewesen. Zum Teil wurden die Matches nicht nur hart geführt, sondern oft über der Grenze der Fairness. Diesen Sonntag jedoch, das darf man ruhig sagen, wurde das Spiel äusserst fair geführt. Da lag sicher auch am Schiedsrichterduo, welches die Partie jederzeit im Griff hatte.

Der EHC Rubigen begann das Spiel mit viel Herz und Einsatz und konnte im 1. Drittel ein deutliches Chancenplus verzeichnen, leider verpassten sie die zum Teil hochkarätigen Chancen in Tore umzuwandeln. Der EHC Belp dagegen hatte nicht so viele Chancen, schafften es aber mit nur einem Tor Unterschied in die erste Drittelspause zu gehen.

Im Mittelabschnitt waren dann die Chancen ausgeglichener verteilt. Doch die Rubiger konnten endlich ihre Chancen nutzen und konnten zwischenzeitlich mit 5:1 in Führung gehen, auch dank dem, dass sie endlich eine Überzahlsituation auszunutzen vermochten. Drei Minuten vor Ende des 2. Drittels konnten die Belper auf 2:5 verkürzen.

Das letzte Drittel war in etwa ein Spiegelbild des ersten Drittels, drückten nun die von Roger Krähenbühl gecoachten Belper vehement auf das Tor von Matthias Stalder im Tor der Rubiger. Und die Feldspieler können sich einmal mehr bei ihrem, sich in blendender Form befindenden Goalie, bedanken, dass Belp nicht der Ausgleich oder sogar die Führung gelang. Auch dank der Routine des erstmals in dieser Saison auflaufenden Ex-Internationalen, Markus Graf, schaffte es Rubigen den Ansturm der Gürbetaler abzuwehren und den zweiten 3-Punkte Sieg einzufahren.

 

Sieg nach Penaltyschiessen

 

In einem spannenden und attraktiven Match konnte sich der EHC Rubigen erst im Penaltyschiessen gegen Bern 96 durchsetzen.

Nach einem torlosen Startdrittel eröffnete Bern 96 das Score und ging mit 2:0 in Führung. Mit einem Doppelschlag in der 35./36 Minute zeigte Rubigen eine super Reaktion und konnte das Resultat kurzzeitig ausgleichen. Wiederum nur 2 Minuten später ging Bern 96 abermals in Führung zum 3:2 was auch der Pausenstand nach 2 Dritteln bedeutete. Nach der Pause glichen die Aaretaler aus und in der 52. Minute gingen sie das erste Mal in Führung, konnten sie aber nur gerade mal 48 Sekunden daran erfreuen, ehe die Stadtberner ausgleichen konnten. Sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit waren es abermals die Rubigen, welche den Führungstreffer erzielten. Leider konnten sie auch deisen Vorsprung nicht über die Runden bringen und mussten drei Minuten vor Schluss des 3. Drittels den erneuten Ausgleich einstecken. So kam es, dass die 5 Minuten Verlängerung das Spiel entscheiden mussten. In einem offenen Schlagabtausch gelang es jedoch keinem Team den entscheidenden Treffer zu erzielen. Das Spiel verlagerte sich von links nach rechts und beide Teams hatten beste Chancen das Tor für den zweiten Punkt zu schiessen. Doch kein Tor fiel in der Verlängerung, so dass das Penaltyschiessen entscheiden musste. Im Shut-Out zeigte der junge Marco Gehret die stärksten Nerven und verwandelte seine beiden Penaltys und sicherte so dem EHC Rubigen zwei wertvolle Punkte gegen ein schnelles und stark aufspielendes Bern 96.

 

1. Sieg für den EHC Rubigen

Im ersten Heimspiel im Sagibach konnte der EHC Rubigen in einer sehr fairen und attraktiven Partie den ersten Sieg einfahren. Der Gegner aus dem Seeland, Meinisberg, trat entschlossen auf und gefiel mit einem gepflegten Spiel. So war die Führung für die Gäste auch nicht überraschend. Mit dem Ausgleich nur kurze Zeit später gab Rubigen die Antwort. Das war sehr wichtig für die Aaretaler. Mit dem Doppelschlag zur 3:1 Führung konnte Rubigen dem Gegner den Wind aus dem Segel nehmen.

Das nächste Spiel steht am Montag, 14. November an und zwar auf der KAWEDE um 20.00 Uhr gegen Bern 96.

 

Missglückter Start in die Meisterschaft

Der EHC Rubigen ist mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Er verliert das Auswärtsspiel gegen den SC Konolfingen mit 0:2 Toren. Somit ist den Emmentalern die Revanche nach dem verlorenen Kantonalcup gelungen. Die Niederlage war aus Sicht der Aaretalern nicht zwingend, vor allem im ersten Drittel haben sie mehr vom Spiel gehabt und die besseren Chancen als Konolfingen. Jedoch haben es die Jungs von Rubigen nicht geschaft, einer ihrer guten Chancen in ein Tor umzumünzen. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die Spieler von Konolfingen besser ins Spiel und nutzten so auch zwei ihrer Chancen zu Toren. Der Sieg vom SC Konolfingen geht somit absolut in Ordnung. Trotz einiger hitzigen Aktionen und Techtelmechtel, hatten die beiden Unparteiieschen das Spiel jederzeit im Griff.

 

Sieg im Kantonalcup

Der EHC Rubigen hat das erste Spiel im Kantonalcup gegen den SC Konolfingen mit 8:1 Toren gewonnen. Dabei waren die Voraussetzungen für den EHC Rubigen nicht gerade rosig, traten sie doch mit einem sehr schmalen Kader (nur gerade 2 Linien) an, dagegen konnte der SC Konolfingen auf 4 Linien zurückgreifen. Jedoch kamen die Emmentaler direkt aus ihrem Trainingslager, was sichin fehlender Spritzigkeit der Spieler ausgewirkt hat.

Es ist mit einem ganz anderen SC Konolfingen zu rechnen, wenn die beiden Mannschaften am 29. Oktober wiederum auf einander treffen, diesmal zum Beginn der Meisterschaft der Saison 2011/2012.

Start der Meisterschaft

Am 29. Oktober beginnt die Meisterschaft der 3. Liga. Der EHC Rubigen spielt zum Auftakt in der altehrwürdigen Iflishalle in Langnau gegen den SC Konolfingen. Nachdem das Fanionteam des EHC Rubigen in der Vorbereitung alle Spiele sowie die erste Runde im Kantonalcup gewonnen hat, sind wir doch gespannt, wie es in die Meisterschaft startet.

Wir wünschen dem Team viel Erfolg!