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Rückschlag für Rubigen
Nun ist es geschehen, die 1. Niederlage im 2013. Leider schafften es die Rubiger-Giele nicht, den 2. Teil dieser Saison ungeschlagen zu bleiben. Mit einem Sieg wäre der 2. Platz gesichert gewesen und sogar die Tabellenspitze wäre noch möglich gewesen. Diese Ausgangslage war eigentlich genug an Motivation. Jedoch, wie so vieles im (Eishockey-) Leben kam es anders.
Gestern Abend war der HC Altstadt Bern einfach die bessere Mannschaft. Obwohl Rubigen das Spiel die ersten 7-8 Minuten kontrollierte und auch sonst einige Phasen hatten, wo sie das Spiel ausgeglichen halten konnten. Wer weiss, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Rubigen mit 3:1 in Führung hätte gehen können, die Chancen dazu hatten die Aaretaler alleweil. Man muss jedoch auch zugestehen, dass vor Rubigens 2:1 ein ganz klarer hoher Stock vom Schiedsrichter-Duo übersehen wurde und zu recht den Zorn der Berner auf sich zog. Die Berner waren aber in der meisten Zeit des Spiels dominant und kamen zum Teil zu sehr guten Chancen. So gesehen ist der Ausgang des Spiels absolut in Ordnung.
Aufgrund Verletzungen und Ferienabwesenheiten traten die Rubiger (ungewohnt) mit nur zwei Linien an, dazu noch mit nur drei gelernten Verteidiger, wobei der 4. Back (gelernter Stürmer) seine Sache absolut gut gemacht hat. Insgesamt waren die Rubiger nicht schlecht, sondern die Berner einfach eine Spur körperbetonter, wendiger, spritziger…
Ohne den sehr stark haltenden Mäthu Stalder im Tor der Rubiger wäre das Spiel wahrscheinlich schon eher entschieden gewesen.
Nun heisst es kommenden Montag auf der KAWEDE gegen Bern 96 Vollgas geben und um den 2. Platz kämpfen.
Auswärtssieg gegen Köniz
An der bitterkalten Schwarzwasserbrücke trafen der EHC Rubigen auf den EHC Köniz. Die Rubiger taten sich in der ersten Hälfte des Spiels ziemlich schwer, aber das war auch ein Verdienst der Könizer. Obwohl Köniz auf dem letzten Rang liegt, sind sie keinesfalls so schlecht und auch gestern wurden sie unter Wert geschlagen. Das zeigten auch die beiden ersten Drittel. Rubigen spielte ihr Spiel erst in der zweiten Hälfte und konnte ihre Chancen erst im letzten Drittel ausnützen. Alles in Allem ist das Resultat etwas zu hoch ausgefallen und widerspielgelt nicht ganz den Spielverlauf. Ausschlaggebend waren einerseits die Routine und die wilden, schnellen Teenagers der Aaretaler.
Mit Charakter zurück im Spiel
Einmal mehr musste Rubigen bald einmal einem Rückstand hinterherrennen. Und diesmal nicht zu knapp, stand das Resultat nach 8 Minuten schon 2:0 und nach dem 1. Drittel doch schon 1:4 für Mirchel. Es war jedoch nicht so, dass Mirchel eine überragende Leistung zu diesem Vorsprung abgerufen hätte, nein, vielmehr waren es die Rubiger, welche mit unnötigen Fehlern und Unkonzentriertheit den Emmentaler Chancen gegeben haben. Die Spieler von Mirchel konnten vor dem Rubgertor zum Teil walten und schalten ohne dass ein Rubiger sie daran gehindert hätte. So waren drei von vier Toren im1. Drittel Abpraller, welche nicht weggeschlagen wurden.
Im 2. Drittel sahen die 50 Zuschauer dann das richtige Rubigen. Nun wurde auf den Körper gespielt, die Scheiben vor dem Rubigertor wurden kompromisslos wegbefördert und auch ein Forechecking konnte man nun sehen. Im Angriff wurde die Scheibe aufs Tor geschossen und auf die Abpraller zugegangen. Die Emmentaler wurden richtiggehend überrannt und konnten nur noch reagieren. So konnte Rubigen das Resultat bis zum 2. Pausentee auf 7:5 korrigieren.
Auch das 3. Drittel wurde konzentriert angegangen, keine unnötigen Fehler, keine Künstlereien, dafür clever die Scheibe aus der Gefahrenzone gebracht. Zum Schluss fielen die Tore zum Teil auch noch etwas glücklich, aber die Rubiger haben auch dafür gearbeitet.
Einmal mehr zeigte sich, dass wenn die Rubiger ihr Spiel spielen wie sie können, ihr Leistungsvermögen abrufen und dem Gegner ihr Spiel aufzwingen, brauchen sie keine Mannschaft in der Gruppe zu fürchten.
Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 23. Januar um 20.30 Uhr bei der Schwarzwasserbrücke gegen den EHC Köniz statt.
Mit einem weiteren Sieg auf Platz 2
Der Start ins Jahr 2013 ist den Rubiger Eishockeyaner durchaus gelungen. Nach dem Auswärtssieg in Langnau gegen Konolfingen, konnten die Rubiger auch im Seeland gegen die 2. Mannschaft von Lyss einen souveränen Sieg einfahren.
Die Rubiger starteten konzentriert in das Spiel. Der Sieg der Lysser vor Wochenfrist gegen Belp war durchaus in den Köpfen. Und dennoch kamen die Stürmer von Lyss immer wieder gefährlich vor das Tor der Rubiger. Aber da stand einmal mehr ein sehr starker Matthias Stalder im Tor und merzte die Fehler seiner Vorderleute aus. Je länger das Spiel dauerte, bildete sich eine kompakte Einheit in der Rubiger Mannschaft, sie spielten einfach und unterstützten sich gegenseitig. Ein Faktor zum Sieg war an diesem Abend, dass Rubigen sich nicht nur gute Chancen erarbeiteten, sondern dass die Chancen auch in Tore umgesetzt werden konnten. Die Tore wurden zum Teil mit herrlich herausgespielten Spielzügen oder individuellen Finessen erzielt.
Lyss hingegen kam immer wieder zu ihren Chancen aber scheiterten entweder am Rubiger Schlussmann oder an ihrer zu verspielten und zu eigensinnigen Art Eishockey zu spielen. Im Gegensatz zu Rubigen, traten die Lysser mehr als Einzelakteure in Erscheinung, wogegen eben Rubigen als eine kompakte Einheit einen schlussendlich ungefährdeten 6:0 Sieg einfahren konnten.
Ein weiterer Sieg der Rubiger
Es war ein richtiger Eishockeytag, der gestrige Samstag, trocken-kalt und jeder Menge Schnee. Doch tief drinnen in der Postfinance-Arena zu Bern merkte man von allem dem nicht viel. Leider war den Rubiger die ganz grosse Bühne mit einem Match vor der grössten Stehrampe in Europa versagt und das Spiel fand in der Trainingshalle statt. Aber man merkte, dass die Rubiger ihren vierten Sieg einfahren wollten. Was genau es war, dass die Spieler an diesem Spiel von Anfang an bereit waren und nicht wieder einem 1- oder 2-Tore Rückstand hinterher rennen mussten, ist noch zu ergründen. Das Coaching-Duo ist jedenfalls der Meinung, dass der Grund darin liegt, dass der Fussball vor dem Aufwärmen nicht auffindbar war und die Jungs sich beim Aufwärmen mehr bewegten als sonst...
Es war ein insgesamt attraktives, unterhaltsames und auch faires Spiel, auch wenn auf beiden Seiten einige Strafen ausgesprochen wurden. Vielleicht war auch das der Grund, indem die Rubiger die Strafen besser akzeptiert haben als die Stadtberner. So musste der Coach von Altstadt Bern, der ehemalige NLA-Crack Peter Weibel, seine Spieler immer wieder vor verbalen Angriffen gegen das Schiedsrichterduo zurückhalten. Bis einige kritischen Phasen im Mitteldrittel konnten die Rubiger das Spielgeschehen ausgeglichen oder oft auch überlegen gestalten, und immer in den wichtigen Momenten mit einem Tor eine Reaktion zeigen. Es war ein kollektiver Sieg, der die Aaretaler gestern errungen haben, und dennoch muss man, einmal mehr, den starken Rückhalt im Rubiger-Tor erwähnen: Matthias Stalder hielt in den heiklen Situationen stets den Überblick und zeigte eine ausgezeichnete Leistung.
Die Rubiger stehen jetzt bei vier Siegen und zwei Niederlagen. Und man darf ruhig sagen, dass sie sich in dieser Saison noch nie dominieren lassen mussten, ja vielleicht im 1. Spiel gegen Belp, aber da war der Findungsprozess noch im vollen Gange. Aber in den anderen 5 Spielen plus der Kantonalcupmatch gegen Solothurn, waren die Rubiger stets oder zumindest meistens die tonangebende Mannschaft.
Der EHC Rubigen mit einem glücklichen Sieg
Nach einem eher überraschenden Sieg im Kantonalcup gegen den 1. der 3.-Liga Gruppe 5, EHC Zuchwil-Solothurn, empfing Rubigen den Aufsteiger Köniz. Brisant ist, dass die beiden Mannschaften einige gemeinsame Trainings in der Vorbereitung absolvierten. Ob es diese Tatsache war, was die Rubigerspieler zu Beginn des Spiels hemmte, wäre noch zu ergründen. Auf jeden Fall verschlief die Heimmannschaft wiederum den Start des Spiels wie schon gegen Mirchel. Der Trainer sah sich schon fast wieder veranlasst, sein Timeout in den ersten 7 Minuten des Spiels zu beanspruchen. Haben die Rubiger die Könizer, trotz Mahnfinger seitens der Coaches vor dem Spiel, unterschätzt? Doch die Reaktion von Rubigen kam doch noch und mit einem Unentschieden ging es zum 1. Pausentee. Aber was geschah in der Garderobe der Rubiger? Kaum angespielt zum Mitteldrittel musste sich der Rubiger Schlussmann wiederum geschlagen geben. Der Könizer Stürmer durchlief die Reihe der Rubiger schier wie ein heisses Messer besten Emmentaler Anken.
Das Spiel plättscherte so vor sich hin bis zur zweiten Pause. Im Schlussdrittel gab es einen Abnützungskampf, welcher schlussendlich die Rubiger mit 2 Toren zum überaus glücklichen Sieg nutzten. Die Könizer wurden sehr schlecht belohnt für ihren Kampf. Nach dem Spiel war in den Gesichter der Rubiger zu sehen, dass wohl jeder Spieler wusste, dass mit einer solchen Leistung normalerweise keine Punkte zu holen sind.
Nun steht das Spiel gegen Bern Altstadt in der Postfinance-Arena an. Es ist zu hoffen, dass diese Kulisse Ansporn genug für eine kämpferische Leistung ist.
Eine Spur Cleverness…
Zum zweiten Mal im vierten Spiel stand ein Spiel vom EHC Rubigen auf der umgebauten Eisbahn Hofmatt in Worb an. Diesmal hiess der Gegner EHC Mirchel II und dieser ist der Tabellenführer. Doch das sollte die Rubiger keinesfalls hemmen – oder doch? Für dieses Spitzenspiel mussten die Rubiger jedoch ohne den Sniper (Scharfschütze im sportlichen Sinn) Roland Schneider auskommen, der mit einer Magenverstimmung im Bett lag.
Nun gut, das Spiel begann, aus Sicht des Rubigen-Trainers aber ohne den EHC Rubigen. Konnten die Spieler des EHC Mirchel (Mirchel ist mehr oder weniger ein Weiler und liegt zwischen Konolfingen und Zäziwil im Emmental) doch walten und falten wie sie wollten. Sogar der Bereich vor Matthias Stalder war eine schmerzfreie Zone für die Mirchler. Immer wieder kamen die Emmentaler ohne grosse Bedrängnis zum Abschluss und einmal mehr war es der Rubiger Schlussmann, der Mirchel stoppte. Doch irgendeinmal kann auch der Rubiger-Goalie nicht mehr hexen und muss sich geschlagen geben. Nach 10 Minuten stand es 2:0 für Mirchel und Rubigen bediente sich ihres Time-Outs. In diesen 30 Sekunden wurde der Coach von Rubigen erst Mal in seiner Coaching-Zeit von Rubigen richtig laut. Ja, er musste die Spieler von Rubigen aufwecken und sie daran erinnern, dass gerade ein Meisterschaftsspiel gegen Mirchel lief. Seine Heiserkeit, die er heute Sonntagmorgen als Auswirkungen spürt, war jedoch ein kleines Opfer. Denn seine Aufrüttelungsversuche verfehlten ihre Wirkung nicht und die Zuschauer sahen danach ein anderes Rubigen. So konnten die Aaretaler bald das Spielgeschehen mehr und mehr in das Verteidigungsdrittel von Mirchel verlagern. Und keine 90 Sekunden nach dem 2.0 für Mirchel gelang Mäse Wüthrich der Anschlusstreffer. So konnten die Rubiger wenigstens nur einem 1:2 Rückstand zum Pausentee.
Das Spiel nahm in etwa denselben Verlauf wie zum Ende des 1. Drittels. Spielten die Rubiger wie es ihr Trainer verlangte – hart, einfach und gut – dann hatte Rubigen das Spiel eigentlich im Griff, nicht dass Mirchel an die Wand gespielt würde, aber das Spiel fand doch mehrheitlich vor dem Mirchel-Schlussmann ab. Und dieser heisst Patrick und hielt ausgezeichnet. Nach einem Pully war aber auch er chancenlos und musste sich wiederum von Mäse Wüthrich geschlagen geben, als dieser cool das Durcheinander vor dem Tor ausnützte und Backhand einschob. Doch die Freude über den Ausgang hielt leider nicht lange und Mirchel gelang nach einigen Unkonzentriertheiten seitens Rubigen erneut die Führung.
Rubigen hatte nun also 20 Minuten um in diesem vielversprechenden Spiel doch noch zu punkten. Nun war Geduld gefragt und je länger das Spiel dauerte glaubte man zumindest an einen Punktgewinn der Rubiger. Spielten sie doch wieder mehrheitlich im Angriffsdrittel, aber sie durften sich keine Fehler erlauben, ansonsten tauchten die Mirchler brandgefährlich vor dem Rubiger-Tor auf. In der 50 Minute gewann Rubigen das Pully vor dem Mircheltor und Janick Zysset schob cool in die untere Ecke zum erneuten Ausgleich ein. Nun hiess es weiter konzentriert das Spielen was das Coachingduo verlangte. Bis die 30 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit sah es danach aus, dass sich die beiden Parteien mit einem gerechten Unentschieden anfreunden könnten. Aber ja, es kam doch etwas anderes heraus. Mirchel drückte und wollte diese drei Punkte unbedingt und Rubigen konnte sich nicht aus dieser Umklammerung lösen und musste 5 (!) Sekunden vor der 3. Sirene das Siegtor von Mirchel hinnehmen. So bitter kann der Sport sein!
Als Fazit aus Sicht der Rubiger kann gesagt werden, der im Durchschnitt jungen Mannschaft fehlte gestern Abend eine Spur Cleverness.
Alles in Allem war es ein sehr attraktives (für die Zuschauer), schnelles und faires Spiel (Auch das Schiedsrichterduo machte ihre Sache sehr gut), mit zwei Torstehern die beide eine fantastische Leistung zeigten.
Hinten Stalder und vorne Schneider
Eishockey ist ein Mannschaftssport, so verliert und gewinnt eine Mannschaft eigentlich immer gemeinsam. So auch an diesem Samstagabend die Mannen vom EHC Rubigen. Und dennoch muss man zwei einzelne Akteure erwähnen, welche an diesem Spiel aus dem Kollektiv des EHC Rubigen herausgestochen sind. Da ist zum einen der Torhüter Matthias Stalder, die Ruhe in Person, welche gestern ziemlich viel Arbeit zu verrichten hatte. Über das ganze Spiel gesehen, musste der Rubiger Schlussmann gefühlte 45 Schüsse auf sich ergehen lassen. Vor allem zu Beginn des Spiels hat Stale mit seinen Paraden die Rubiger im Spiel gehalten. Tauchten die Seeländer aus Lyss doch immer wieder brandgefährlich vor dem Tor der Aaretaler auf und kamen zu sehr guten Schusspositionen. In der Defensive der Rubiger hat der Trainer noch einiges zu schaffen…
Dann ist da Roland Schneider zu erwähnen. Dieser hatte gestern Abend bei allen fünf Toren der Rubiger seinen Stock im Spiel, so schaffte er einen Hattrick und gab zwei herrliche Zuspiele zu den anderen beiden Toren. Sein erstes Tor erzielte er in typischer Hornusser-Art (Role ist ja auch der Hornusser-Schlägerkönig der Schweiz) aus der Luft. Und bei seinem 3. Tor nahm er in derselben Art den Puck aus der Luft und zog aufs gegnerische Tor und liess da dem ebenfalls sehr gut spielenden Lysser-Goalie keine Chance.
Doch Tatsache ist, wie zu Beginn des Berichts ist erwähnt, dass eine Mannschaft letztlich immer zusammen gewinnt. Bei Rubigen waren gestern die jungen Wilden mit ihrem hohen Tempospiel ein sehr positiver und erwähnenswerter Faktor, dagegen haben die etwas älteren Semester clever und abgeklärt gespielt.
Die Mannschaft aus Lyss wurde an diesem Samstagabend unter Wert geschlagen. Das nötige Glück fehlte Lyss auch ein wenig. Das hatten dagegen die Rubiger, die beim 1:0 von einem krassen Fehlentscheid des Schiedsrichter-Duos profitierten. Erwarteten die Lysser doch einen Pfiff, da die Scheibe im Gebälk der Sagibachhalle abprallte und so den Rubigern auf den Stock fiel und diese weiterspielten. Lyss indessen reklamierten lautstark und spielte nicht mehr richtig weiter. Danach pfiff das Duo zwei, drei kleinliche Strafen gegen Lyss, diese haderten mit den Unparteiischen und das stoppte den Spielfluss der Seeländer etwas.
Wie auch immer, die Rubiger nehmen diese drei Punkte gerne mit und grüssen zumindest bis Sonntagabend vom 2. Tabellenplatz!
1. Sieg der Rubiger
Mit einer stetigen Leistungssteigerung bodigte der EHC Rubigen den SC Konolfingen. Der Beginn gestaltete sich für die Rubiger etwas harzig, kamen die Jungs doch nicht so richtig in die Gänge. So kam es, dass die Emmentaler mit 1:0 in Führung gingen und das war dann auch das Pausenresultat nach dem 1. Drittel.
Die lauten Worte des Trainers in der Garderobe zeigten im Mittelabschnitt dann ihre Wirkung. Rubigen spielte konzentrierter, hartnäckiger und auch weniger verhalten. Das Spielgeschehen war dann auch ausgeglichener mit einem etwas grösseren Anteil der Rubiger, gegenüber im 1. Drittel, wo Konolfingen mehr Spielanteile verzeichneten. Mit dem 1:1 ging es in das 3. Drittel. Und da steigerten sich die Aaretaler noch einmal und konnten durch hartnäckiges Forechecking auch das nicht unverdiente 2:1 schiessen. Mit einer soliden defensiven Leistung konnte der 1-Tore Vorsprung nach Hause gebracht werden.
Mit einer Niederlage in die Meisterschaft gestartet (28.10.2012)
Der Start zur Meisterschaft begann mit einem Derby sozusagen. Einerseits sind die Spiele gegen Belp immer mit einem Hauch Brisanz behaftet, andererseits gibt es ja seit dieser Saison für Rubigen kein Sagibachderby mehr, seit Freimettigen und Mühlethurnen in der Oberländergruppe auf Punktejagd gehen.
Nun zum Spiel. Der EHC Rubigen mit einer grossen Anzahl an Junioren in seinen Reihen, machte von Beginn an mächtig Fahrt auf das Tor von Belp. Und es zahlte sich auch aus, Rubigen ging 2:0 in Führung. Das energische Nachsetzen auf die Abpraller zeigte Früchte. Leider schafften die Aaretaler es nicht, auf 3:0 zu erhöhen, dieser Vorsprung hätte das Spiel evtl. in andere Bahnen lenken können. Aber eben, der Konjunktiv... So schafften die Gürbetaler den Anschlusstreffer und damit ging es auch in die 1. Pause.
Das 2. Drittel war ein offener Schlagabtausch. Leide raus Sicht der Rubiger dauert ein Drittel im Eishockey 20 Minuten. D.h. Belp gelang 2 Tore in der letzten Spielminute des Mitteldrittels, so dass Rubigen mit einem Rückstand zum 2. Pausentee ging.
Auch im letzten Durchgang schoss Belp ein frühes Tor und ging damit mit 2 Toren in Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Marcel Born keimten die Hoffnungen der Rubiger nochmals etwas auf. Das 5:3 von Belp gab den Rubigern einen Rückschlag und die restlichen 3 Treffer danach für die Belper fielen etwas gar einfach. Auch ein sechster Feldspieler anstelle des gut parierenden Goalie Matthias Stalder, brachte kein Tor mehr, im Gegenteil, Belp traf das leere Tor.
Explizit zu erwähnen sind die wilden, flinken Jungen von Rubigen, welchen auch harte Checks nichts ausmachen können. Das stimmt den Autor wie auch den Trainer sehr positiv für die Zukunft.