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Rubigen weiterhin erfolgreich
EHC Mühlethurnen vs. EHC Rubigen 6:3
Drei Tage vor dem letzten Saisonspiel kam die Hiobsbotschaft, dass sich unser Torhüter, Matthias Stalder schon am Sonntag im Spital einfinden muss um sein lädiertes Knie operieren zu lassen. Da Rubigen bekannter weise keinen 2. Goalie lizenziert hat, hatte der Sportchef Walter Schläfli kurzum ziemlichen Stress. Doch der EHC Rubigen wäre nicht der EHC Rubigen, wenn seine Mitglieder auch mit solchen schwierigen Situationen nicht fertig werden würden. Mit Pascal Von Allmen, dem Bruder von Top-Back Dominic Von Allmen, konnte ein valabler Ersatz für Rubigens Stammhüter reaktiviert werden. Und die Adelbodner Bruder-Defensive machte seine Sache gut. Einmal mehr konnte Coach Wüthrich auf nur 11 Feldspieler zurück greifen und bald einmal aus verletzungsgründen nur noch auf 2 ganze Blöcke. Der EHC Mühlethurnen dagegen, hatte 17 Feldspieler zur Verfügung.
Die Karten waren offen aufgelegt. Der EHC Mühlethurnen hatte sich gemäss Medien zum Ziel gesetzt, die Aufstiegsspiele in die 2. Liga zu machen und den 2. Tabellenplatz zu erreichen. Dieser konnten sie nach der Niederlage gegen Meinisberg 2 nicht mehr erreichen, aber schliesslich ging es auch noch um die 3.-Liga-Vorherschaft im Sagibach in der Gruppe 7. Rubigen dagegen konnte frei aufspielen, da sie ihr Saisonziel schon länger erreicht haben, aber den Sieg wollten die Aaretaler dennoch, winkte doch der 2. Rang hinter Altstadt Bern. Der EHC Mühlethurnen fing ziemlich nervös an und das zog sich eigentlich durch das ganze Spiel durch, da Rubigen immer wieder dran blieb und zum Teil zu super Chancen kam. Je länger das Spiel dauerte machten sich jedoch auf Seiten Rubigen Ermüdungserscheinungen breit, was bei diesem schmalen Kader auch verständlich ist. Das letzte Drittel konnte sogar gegentorlos gestaltet werden. Zum Schluss aber, beendeten die Rubiger die Saison mit einer 3:6 Niederlage. Zu schön wären ein Sieg und damit der 2. Tabellenplatz gewesen. So aber darf sich Rubigen daran erfreuen, dass sie neben Konolfingen die einzige Mannschaft war, die den souveränen Leader Altstadt Bern zu bezwingen vermochten (vor dem Nachtragsspiel Meinisberg vs. Altstadt Bern).
Nun ist die Saison 2011/2012 auch Geschichte und die Vorbereitungen auf die nächste Saison laufen auf Hochtouren. Damit verabschiedet sich der Schreiberling und wünscht allen eine gute Zeit und bis bald!